Montaone / Steffen Schneider-Günter

Montaone / Steffen Schneider-Günter

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MONTAONE

Zwischen Street-Art, Pop-Art und räumlicher Bildkunst

Steffen Schneider-Günter, bekannt als MONTAONE, lebt und arbeitet in Frankfurt am Main. Seine künstlerische Sprache ist geprägt von der Energie der Straße, der Lust am Experiment und einem sicheren Gespür für die Wirkung von Farbe, Form und Material. Was in seiner Jugend mit der Faszination für Graffiti begann, entwickelte sich zu einer eigenständigen Position zwischen Urban Art, Contemporary Art und Pop-Art.

Die Stadt als Ursprung seiner Kunst

Schon als Kind waren Stifte und Papier seine ständigen Begleiter. Reisen und Aufenthalte unter anderem in Chicago und Shanghai erweiterten seinen Blick auf Architektur, Menschen und urbane Räume. In Frankfurt wurde schließlich die Sprühdose zu einem entscheidenden Ausdrucksmittel. Graffiti bedeutet für MONTAONE nicht nur Gestaltung, sondern Freiheit, Bewegung und den Mut, sichtbar zu werden.

Kunstwerk von MONTAONE

Farbe, Rhythmus und neue Perspektiven

Seine Arbeiten leben von starken Kontrasten, wiederholten Konturen und intensiven Farbschichten. Bekannte Gesichter und kulturelle Ikonen erscheinen in überraschenden, teils fragmentierten Kompositionen. Vertrautes wird aufgebrochen, neu zusammengesetzt und in eine zeitgenössische Bildsprache übertragen. Dabei treffen die spontane Energie der Street-Art und eine sorgfältig durchdachte Komposition aufeinander.

Mehr als Malerei: Bilder mit Tiefe

Eine besondere Rolle spielt die Materialität seiner Werke. MONTAONE arbeitet mit Sprühfarbe, Pinsel, Walze und Markern, aber auch mit Fotografie, Druck, Folien, Acrylglas und Metall. Seine handwerkliche Erfahrung als Werbetechniker fließt unmittelbar in die künstlerische Arbeit ein. So entstehen unter anderem mehrschichtige Bildobjekte, deren Erscheinung sich mit dem Blickwinkel verändert. Das Bild wird nicht nur betrachtet – es entfaltet sich im Raum.

Zwischen Wirklichkeit und Fantasie

In neueren Arbeiten setzt sich der Künstler bewusst mit seiner eigenen Wahrnehmung auseinander. Fotografische Aufnahmen einer oft grauen, streng geordneten Stadt bilden den Ausgangspunkt; kräftige Sprühfarben durchbrechen diese Ordnung. Blumen und organische Formen werden zu Zeichen für Lebendigkeit und Hoffnung in einer von Beton und Konstruktion bestimmten Umgebung. Die Kunst eröffnet eine andere Sicht auf das scheinbar Gewöhnliche.

Eine unverwechselbare künstlerische Handschrift

Ob farbintensive Porträts, grafische Experimente oder räumliche Kompositionen: MONTAONE verbindet einen unmittelbaren, urbanen Ausdruck mit handwerklicher Präzision. Seine Werke laden dazu ein, vertraute Bilder neu zu sehen, Gewohnheiten zu hinterfragen und die Kraft der eigenen Vorstellung zu entdecken.

Ausstellungen und künstlerische Entwicklung

Seine Arbeit entwickelt sich kontinuierlich weiter. 2025 war MONTAONE gemeinsam mit weiteren Künstlern in der Ausstellung „Nothing is Real“ in der Stadtgalerie Bad Soden im Badehaus vertreten. Das Ausstellungskonzept setzte sich mit Fantasie, Wahrnehmung und der Möglichkeit auseinander, die Realität durch Kunst neu zu interpretieren.

MONTAONE zeigt, wie aus der Sprache der Straße eine vielschichtige, eigenständige Kunst entstehen kann – direkt, lebendig und voller Perspektiven.

Porträt des Künstlers MONTAONE
MONTAONE

Steffen Schneider-Günter
Frankfurt am Main

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