Rückblick: „Querschnitt“ – Theo Kemen in der Galerie H22

Rückblick: „Querschnitt“ – Theo Kemen in der Galerie H22

Die Ausstellung „Querschnitt – Arbeiten von 1984 bis 2025“ in der Galerie H22 liegt hinter uns – und hinterlässt einen nachhaltigen Eindruck.

Von Beginn an zeigte sich ein großes Interesse: Viele Besucherinnen und Besucher nutzten die Gelegenheit, sich auf das Werk von Theo Kemen einzulassen. Die Galerie wurde zu einem Ort der Betrachtung und des Austauschs, in dem sich unterschiedliche Perspektiven begegneten.

Die Zusammenstellung der Arbeiten eröffnete einen vielschichtigen Blick auf ein über Jahrzehnte gewachsenes Œuvre. Zeichnung, Malerei und Skulptur standen gleichberechtigt nebeneinander und ließen Zusammenhänge sichtbar werden, ohne sie festzuschreiben. Motive tauchten auf, veränderten sich, wurden reduziert oder verdichtet – und blieben doch in einem inneren Zusammenhang erkennbar.

Auffällig war die Spannung zwischen Klarheit und Offenheit: Figuren, die sich dem Raum behaupten und zugleich fragil wirken; Bildflächen, die zwischen Struktur und Auflösung changieren. Immer wieder entstand der Eindruck, dass es weniger um das einzelne Werk geht als um ein fortlaufendes Denken in Formen.

Viele Besucherinnen und Besucher nahmen sich Zeit. Es wurde genau geschaut, verglichen, wiederentdeckt. Gespräche entwickelten sich aus den Arbeiten heraus – nicht als Erklärung, sondern als Annäherung.

Die musikalische Begleitung zur Vernissage durch Enkhttuja Jambaldorj setzte dabei einen eigenen Akzent und wurde als stimmige Erweiterung des Abends wahrgenommen.

Die zahlreichen positiven Rückmeldungen bestätigen die Wirkung der Ausstellung. Besonders hervorgehoben wurde die Möglichkeit, verschiedene Werkphasen gleichzeitig zu erleben und so Kontinuitäten ebenso wie Veränderungen im künstlerischen Prozess nachzuvollziehen.

Die Galerie H22 bedankt sich bei allen Besucherinnen und Besuchern sowie bei Theo Kemen für die vertrauensvolle Zusammenarbeit.

„Querschnitt“ hat kein geschlossenes Bild vermittelt –
sondern einen offenen Einblick in ein Werk, das sich weiterentwickelt und in Bewegung bleibt.

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