Emad Korkis
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Emad Korkis
Emad Korkis wurde 1979 in Hasaka, Syrien, geboren. Er studierte an der Fakultät der Schönen Künste der Universität Damaskus bei Professor Safwan Dahoul und schloss sein Studium 2005 mit dem Diplom ab.
Seit 2008 lebt und arbeitet Korkis in Deutschland, seit 2015 in Wiesbaden. Seit 2017 arbeitet er in einem Atelier im Georg-Buch-Haus in Wiesbaden. Mallorca ist zu einem weiteren wichtigen Ort seines künstlerischen Schaffens geworden; seit 2019 arbeitet er regelmäßig auch in Santanyí.
Seine Werke wurden in zahlreichen Einzel- und Gruppenausstellungen in Deutschland und international gezeigt. 2023 wurde Emad Korkis mit dem 1. Preis der 9. Internationalen Biennale für Malerei im Museum Schloss Bergedorf in Hamburg ausgezeichnet.

Künstlerisches Schaffen
Die Arbeiten von Emad Korkis entstehen aus einem vielschichtigen Zusammenspiel von Farbe, Material, Struktur und Fläche. Seine Malerei lebt von Überlagerungen, Brüchen und Spuren. Helle, beinahe transparente Partien treffen auf intensive Farbsetzungen, erdige Strukturen und dunkle Akzente.
Die Oberfläche seiner Bilder ist dabei weit mehr als nur Bildträger. Schichtungen, Risse, Verdichtungen und Überlagerungen werden zu einem wesentlichen Bestandteil seiner Arbeiten und lassen deren Entstehungsprozess sichtbar werden. Formen tauchen auf, verändern sich und verschwinden wieder. Gegenständliche Elemente lassen sich mitunter erahnen, ohne dass die Bilder ihre Offenheit verlieren.
Eine besondere Rolle spielt für Korkis die Verbindung zwischen Kunst und Natur. Das mediterrane Licht Mallorcas hat seiner Arbeit in den vergangenen Jahren neue Impulse gegeben. Licht und Schatten, Farben und Formen der Landschaft sowie Materialien aus der natürlichen Umgebung finden Eingang in seine Werke und schaffen neue Texturen und Strukturen.
Gleichzeitig wirken Erinnerungen an seine Herkunft und die Erfahrungen unterschiedlicher Lebensorte in seinen Bildern fort. Vergangenheit und Gegenwart, Herkunft und neue Heimat, Natur und Abstraktion treten miteinander in einen Dialog.
Ein wiederkehrender Gedanke seines Schaffens ist die Vergänglichkeit allen Lebens. Licht und Dunkelheit, Wachstum und Verfall gehören zu den elementaren Themen seiner Arbeit. In seinem Werkzyklus „The Code of All Beings“ verdichten sich diese Gedanken zu einer Auseinandersetzung mit dem Lebendigen, seiner Veränderung und den Spuren, die es hinterlässt.
Neben der bildenden Kunst beschäftigt sich Emad Korkis auch mit Sprache und Poesie. Sein künstlerischer Ausdruck erweitert sich damit über die Malerei hinaus und verbindet Bild, Material und Sprache.
Seine Arbeiten befinden sich heute in Deutschland, der Schweiz, Spanien, den USA, Kanada und Australien.
Ausstellungen – Auswahl
2023
SUN SOURCE OF LIFE – 9. Internationale Biennale für Malerei, Museum Schloss Bergedorf, Hamburg – 1. Preis
2023
Sibiu Contemporary Art Festival (SCAF), Brukenthal-Nationalmuseum, Sibiu/Hermannstadt, Rumänien
2023
Places and Emotions – Flutgraben, Berlin-Kreuzberg
2022
FLOODLETTERS – Code of All Beings – Robert-Struppmann-Museum, Lorch am Rhein
2022
FutureKunstLabor – A Vision for Wiesbaden – Künstlerverein Walkmühle, Wiesbaden
2021
THE CODE OF ALL BEINGS – Galerie H22, Wiesbaden
2020
SWISS ARTEXPO / Artbox Project – Zürich
2020
GLÜCK – Kunsthaus Wiesbaden
2020
mindest abstand kunst markt – Nassauischer Kunstverein Wiesbaden
2018
Biennale ISLANDARTE – Coliseo Balear, Palma de Mallorca
2018
WHERE ART YOU FROM? – Galerie Berlin-Baku, Berlin
2017
NIT DE L’ART – Palma de Mallorca
2017
MOVEMENTS – Galerie Pokusa, Wiesbaden
2016
Curriculum Vitae (C.V.) – Intellectual Free Trade Zone – Nassauischer Kunstverein Wiesbaden
2012–2013
Ausstellungen in der Kunsthalle Vogelmann, Heilbronn
Weitere Einzel- und Gruppenausstellungen sowie Projekte führten Emad Korkis unter anderem nach Berlin, Hamburg, Zürich und Mallorca
Weitere Informationen und Werke von Emad Korkis finden Sie auf seiner persönlichen Homepage:
